Tagebuch der Revolution Eigentlich sollte dieses Kapitel nicht nur ein kleiner Teil eines Buches  mit ägyptischen Kurzgeschichten sein. Nicht nur ein Abschnitt, bei dem man Gefahr läuft, ihn vielleicht zu übersehen. Dieses sehr spezielle Kapitel ist so einmalig, so bedeutend, dass es verdient hätte, in einem eigenen Buch zu erscheinen. Sicher sind all die von mir erzählten Geschichten real und wirklich geschehen. Aber was kann authentischer, lebensechter, gewichtiger sein, als die Gedanken und Gefühle einer ägyptischen Frau aus Kairo, die unmittelbar und direkt den bedeutsamsten Geschichtsumbruch der Neuzeit  in ihrem Heimatland miterlebte. Meine Freundin Malaka führte während der Revolution Tagebuch. Sie schrieb nicht nur über die Ereignisse auf und um den Midan elTahrir, sondern hielt ebenso ihre ganz persönliche, private Revolution schriftlich fest. Ihre Zweifel, Ängste, Unsicherheit, ob sie alles richtig gemacht hatte. Sie bat mich, dieses, ihr ganz persönliches Tagebuch, in meinem Buch zu veröffentlichen. All ihre Eintragungen habe ich so übernommen, wie sie von ihr während der Revolution festgehalten wurden. Nichts wurde von mir geändert, gekürzt oder hinzugefügt.
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